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Arbeit.Wohnen.Leben.

Werkstattrat, Bewohnerbeirat und Frauenbeauftragte

Der Werkstattrat stellt sich vor

Der Werkstattrat ist, ähnlich wie der Betriebsrat, eine Gruppe von 9 Beschäftigten, die sich für die Interessen aller beschäftigten Menschen mit Behinderungen der Werkstatt einsetzt. Er wird für 4 Jahre gewählt. Die Werkstättenmitwirkungsverordnung ist die rechtliche Grundlage für den Werkstattrat.

Struktur der Werkstatträte

Der Arbeitsbereich der Lebenshilfe für die Grafschaft setzt sich aus vier Werkstattstandorten und mehreren Außenstandorten zusammen. Die Werkstatt am See, die Werkstatt im GIP West und die LoBeNo haben jeweils einen Werkstattrat, der aus 3 Mitgliedern besteht. Der Förderbetreuungsbereich, das Samocca, die Cafeterien Nordhorn und Neuenhaus sowie der Berufsbildungsbereich und die Beschäftigten auf Außenarbeitsplätzen werden durch den Werkstattrat am See vertreten. 
Alle 9 Werkstatträte zusammen bilden den Gesamtwerkstattrat. Die drei Vorsitzenden bilden den Sprecherrat.

Aufgaben des Werkstattrates

In erster Linie haben die Mitglieder des Werkstattrats die Aufgabe, die Interessen und Wünsche der Beschäftigten zu vertreten. Bei vielen Themen hat der Werkstattrat Mitwirkungs- oder Mitbestimmungsrechte. Dazu gehören:

  • Planung von Festen und Ausflügen
  • Entgelt und Urlaub 
  • Mahlzeiten
  • Neubau und Erweiterungsmaßnahmen
  • Pausenzeiten und Arbeitszeit
  • Einstellung von neuen Mitarbeitern
  • Werkstattordnung

Termine des Werkstattrates

Die einzelnen Werkstatträte treffen sich einmal im Monat, um aktuelle Themen zu besprechen, Informationen auszutauschen und Themen für die Zukunft vorzubereiten. Der Gesamtwerkstattrat trifft sich alle 2 Monate, um Themen aus den einzelnen Werkstätten zusammenzutragen und sich auszutauschen. Außerdem finden regelmäßige Treffen des Sprecherrates mit der Werkstattleitung statt. Der Sprecherrat gibt Anregungen, Fragen, Wünsche und Beschwerden an die Werkstattleitung weiter. Die Werkstattleitung informiert ihrerseits den Sprecherrat über aktuelle Themen und Beschlüsse.

Bewohnervertretung

Durch das Inkrafttreten der Heimmitwirkungsverordnung im Zuge der Novellierung des Heimgesetzes im August 2002 wurde das Mitsprache- und Mitwirkungsrecht unserer Kunden gestärkt. Die Voraussetzungen zur Bildung einer Bewohnervertretung in Heimen und Wohngruppen wurden verbessert und eine Erweiterung der Rechte der Bewohnervertretung umgesetzt. 

Die Treffen der Bewohnervertretung finden einmal im Monat statt, bei Bedarf z.B. zur Vorbereitung von Regionaltreffen oder besonderen Veranstaltungen auch öfter. Die Einladungen sowie die Protokolle der Sitzungen sind öffentlich für alle Kunden einzusehen. Die Arbeit der Bewohnervertretung wird von Assistierenden begleitet. Die Bewohnervertreter nehmen an regionalen und überregionalen Treffen teil. Darüber hinaus besuchen die gewählten Mitglieder regelmäßig die vom Landesverband der Lebenshilfe organisierten Fortbildungen für Heimbeiräte. 

Die Lebenshilfe für die Grafschaft legt großen Wert auf die Mitbestimmung und Mitwirkung ihrer Kunden und pflegt hier eine offene Gesprächskultur.

Ihre Ansprechpartner

Mareen Kalverkamp

Bereichsleitung Arbeit.Wohnen.Leben.

mkalverkamp@lebenshilfe-grafschaft.de

Telefon (05921) 8064-46

Jonas Roosmann

Bereichsleitung Arbeit.Wohnen.Leben.

jroosmann@lebenshilfe-grafschaft.de

Telefon (05921) 8064-70

Lisa-Lia Aldekamp

Vertrauensperson

laldekamp@lebenshilfe-grafschaft.de

Telefon (05921) 8061-431